Besuch beim Trierischen Volksfreund

Besuch beim Trierischen Volksfreund

Am Mittwoch den 08.03.17 gingen die Klassen 4a und 4b um 08:30 Uhr zum Bahnhof in Nittel. Zusammen fuhren wir nach Trier Süd. Die Fahrt dauerte 20 Minuten. Vom Bahnhof aus gingen wir zur Bushaltestelle. Mit dem Bus fuhren wir zur Hanns-Martin-Schleyer Straße. Als wir im Industriegebiet ankamen, sahen wir zwei große Gebäude. Das Druckerhaus war größer als das Redaktionsgebäude. Danach gingen wir ins Redaktionsgebäude und sahen an einer Anzeigentafel stehen: „Willkommen Klasse 4!“. Von einem netten Mann wurden wir in die Cafeteria gebracht, wo wir die Reste unseres Frühstücks aufessen konnten und auf die Toilette durften. Danach gingen wir in einen Raum, in dem viele Tische mit Fanta, Sprite und Sprudel standen. Wir schauten uns einen Film an. Der Film handelte von Lucky, der Zeitung, dem Ablauf und dem Service. Dann gingen wir in die Redaktion und redeten mit dem Redakteur der Lucky-Zeitung. Wir wurden gefragt, ob wir etwas für die Lucky Zeitungen machen wollen. Alle riefen freudig: „Ja“. Ein bisschen später gingen wir zur Druckerei. Dort gelangten wir vor eine Tür. Der Mann vom Volksfreund sagte: „Jetzt müsst ihr zügig durch diese Tür gehen, sonst wird die Tür einen Alarm auslösen.“ In der Halle sahen wir eine riesige Maschine. Wie eine Seilbahn wurden die Lucky Zeitungen transportiert. Dann gingen wir in einen Raum, in dem es fürchterlich stank, weil dort Farbe gelagert wurde. Andauernd hörte man das Pumpen der Farbe. Im Nebenraum wurden viele Papierrollen gelagert. Sie wogen 1. Tonne, waren 15 km lang und kosteten 600 €! Am Tag verbrauchen sie 12 davon, um die Zeitungen für einen Tag zu drucken, denn täglich werden 80.000 Zeitungen gedruckt. Staunend gingen wir in die Steuerstelle. Wir mussten versprechen keinen Knopf zu drücken und nichts anzufassen. Leider konnten wir uns nicht gut unterhalten, weil die Druckmaschine so laut war. Langsam machten wir uns wieder auf den Weg zum Filmraum. Mit einem Applaus verabschiedeten wir uns und gingen nach draußen, wo wir noch ein Foto vor dem Eingang machten. Nun gingen wir bis zur Haltestelle durch Pfützen. Wir fuhren ein kleines Stück mit dem Bus und zu Fuß marschierten wir wieder durch Pfützen zum Bahnhof. Nach 20 Minuten warten und 5 Minuten Verspätung kam der Zug, mit dem wir nach Hause fuhren. Niemand von uns kann sich entscheiden, was am besten war, weil alles schön war. Wir haben sogar erfahren, dass der Trierische Volksfreund Zeitungen vom letzten Jahrhundert aufbewahrt und dass man diese dort sogar als Geschenk kaufen kann.

Klasse 4b